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Pong is back!

Der Spieleklassiker ist zurück und dieses Mal als Erweiterung für den Webbrowser Firefox.

Die älteren unter uns können sich sicher noch an das Original erinnern. Lang lang ists her. Genauer gesagt vor 35 Jahren wurde Pong als erstes weltweit bekannte Videospiel von Atari programmiert und veröffentlich.

Das Spielprinzip ist einfach: Ein Ball wird von zwei Spielern mit einem „Schläger“, der durch einen Balken dargestellt wurde hin- und her geschlagen. Den Schläger konnte man mit einem Joystick Senkrecht auf dem Bildschirm verschieben. Lässt man den Ball am Schläger vorbei, erhält der Gegner einen Punkt.

Die Erweiterung lässt sich hier herunterladen und ist mit den Versionen 1.0 bis 2.0.0.* kompatibel.

Nach der Installation lässt sich das Spiel im „Extra“-Menü starten:

So sieht Pong im Firefox aus:

Natürlich gibts die Erweiterung nicht erst seit heute, allerdings hab ich sie erst heute Morgen entdeckt und wollte sie euch nicht vorenthalten.

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16.Mai 2007 Posted by | Die Welt des Internets, Spiele, Vogelsnest | Hinterlasse einen Kommentar

WIR Serbien sind Grand Prix!

Gestern wars wieder soweit: der Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne fand, dank des letzjährigen Triumphes der finnischen Band „Lordi“, in Helsinki statt. Für die deutsche Hoffung Roger Cicero lief es (wie gewohnt) schlecht, aber dazu später mehr.

Schon am Donnerstag sind im Halbfinale neben meinem persönlicher Favorit, DJ Bobo für die Schweiz, wie eigentlich jedes Jahr so ziemlich alle Westeuropäischen Länder (Niederlande, Norwegen, Portugal, Österreich und Polen) gescheitert.

Auch während des eigentlichem Grand Prix am Samstag blieb alles wie gewohnt: Deutschland mal wieder nur unter den letzten Plätzen (19. von 24), die Ostblockstaaten schieben sich die Punkte selbst zu und die Türkei kriegt 12 Punkte aus Deutschland, von denen wir als Dank ganze 0 Punkte zurückkriegen.

Die großen Protagonisten waren dieses Jahr der ukrainische Komiker Verka Serduchka mit dem Lied „Dancing Lasha Tumbai“, dass gleich auf vier Sprachen „gesungen“ wurde, unter anderem auf Deutsch und der Siegerin Marija Šerifovic aus Serbien!

Wer das Lied gestern verpasst hat:

13.Mai 2007 Posted by | Grand Prix, Vogelsnest | 3 Kommentare

Firefox vs. IHK

Morgen ist es endlich soweit!! Der große Tag. Der bisher GRÖßTE!! Tag in meinem Leben! Der Grund warum ich für kurze Zeit das Bloggen eingestellt habe. Noch nie hab ich so viel gelernt und gemacht für eine einzelne Prüfung. Morgen ist der Tag an dem ich meine theoretische Abschlussprüfung als IT-Systemelektroniker habe. Mit neun Mitstreitern bin ich jetzt fast drei Jahre lang einen schweren Weg gegangen, um diesen Tag zu erreichen und ich hoffe, dass ich besser als mindestens sieben von Ihnen bin.

Aber bevor ich morgen zur Prüfung gehe, gab es noch eine ganz wichtige Aufgabe zu erledigen: Die Projektdokumentation, Hauptbestandteil der praktischen Abschlussprüfung, auf den Server der IHK hochzuladen. Nur eben darin bestand bis vor wenigen Augenblicken mein Problem.

Der Server wollte, mit dem Verweis, dass es keine PDF-Datei ist, meine Dokumentation nicht annehmen. In meiner Verzweiflung hab ich meine Dokumentation an allen Leuten verteilt, in der Hoffnung, dass sie mir eine „echte“ PDF-Datei daraus machen können, aber auch das hat nicht funktioniert. Als letzte Rettung sah nur ein Telefonat mit einer netten Mitarbeiterin der IHK-Oldenburg, die mir verriet, dass ich nicht der einzige sei, der das Problem habe. Sie verriet mir auch, dass es an Firefox läge und ich den Internet Explorer benutzen solle. Nur da stand ich vor dem nächsten Problem: Aus Ablehnung des Internet Explorers habe ich den bei der Windowsinstallation erst gar nicht mit installiert. Zum Glück fiel mir, dass ich auf meinem Laptop den Internet Explorer 7 mal ausprobiert habe. Glücklicherweise habe ich wohl vergessen ihn wieder zu deinstallieren und konnte die Dokumentation damit hochladen. Freudestrahlend las ich letztendlich folgenden Satz: „die Dokumentation zur betrieblichen Projektarbeit wurde am 10.05.2007 11:31 auf dem Server hinterlegt.“

Somit kann es doch noch was mit der erfolgreichen Abschlussprüfung werden!

10.Mai 2007 Posted by | Die Welt des Internets, Vogelsnest, Zuuuuuuuukunft | 4 Kommentare

Wetten, dass…?!

Für Alec Holden aus der südenglischen Grafschaft Surrey gab es gleich zwei Gründe zu feiern. Erstens seien 100. Geburtstag und zweitens den Gewinn aus einer außergewöhnlichen Wette, die er vor 10 Jahren abgeschlossen hat. Er wettete damals, dass er mindestens 100 Jahre alt. Wetteinsatz damals: 100 Pfund = 146,92€. Da die Wettquote bei 250:1 lag, entspricht der gewinn von 25000 Pfund = 36.726,74€.
Wie er dieses Geld nutzen möchte, ist nicht bekannt. So viel Zeit zum Ausgeben wird er wohl nicht mehr haben.

Für alle die auch solche Wetten abschließen wollen, gibt es eine schlechte Nachricht, da der Wettanbieter das Mindestalter solcher Wetten auf 110 Jahren gesetzt hat und das dauert, wenigstens bei mir, noch etwas…

26.April 2007 Posted by | Die Welt des Internets, Vogelsnest | Hinterlasse einen Kommentar

„.Limbo Messiah“ – Meilenstein oder Megaflop?

Wie ich hier schon angekündigt habe, werde ich die Alben „Fornika“ von den Fantastischen Vier und „.Limbo Messiah“ von den Beatsteaks etwas genauer unter die Lupe nehmen. Heute ist „.Limbo Messiah“ dran, da ich das in letzter Zeit immer häufiger höre.Das insgesamt fünfte Studioalbum der Berliner Punkband ist genauso energiegeladen wie das Vorgängeralbum „Smack Smash“.

Schon bei dem Intro zum ersten Lied „.As I Please“ weiß man was einem Erwartet: Gitarrenriffs bis zum Umfallen. Dieses „Markenzeichen“ der Lieder zieht sich auch bei „Limbo Messiah“ durch das komplette Album hindurch. Wertung: 6/10

Weiter geht’s mit der ersten Singleauskopplung und gleichzeitig dem ersten Hit des Albums: „Jane became insane“. Mittlerweile ist das Lied zu erfolgreichsten Single von den Beatsteaks geworden. Wertung: 9/10

Mit „Sharp, Cool & Collected“ kann ich persönlich nicht so viel anfangen, da es mir dann doch zu viel geschranze ist und man eigentlich nichts außer wirren Gitarren und ein übertriebenes Schlagzeug hört. Wertung: 2/10

Dagegen besteht bei „Meantime“ eine absolute Ohrwurmgefahr. Nach dem ersten hören bleibt es sofort im Ohr hängen und man kriegt es nur sehr schwer wieder raus. Einer meiner Lieblingslieder auf dem Album, von denen ich nie genug kriegen kann. Wertung: 10/10

Lied 5 „Demons Galore“ besteht wieder aus sehr viel Schlagzeug, aber dieses Mal sehr gut eingesetzt. Auch die vielen Taktwechsel gefallen mir persönlich sehr gut, aber ich kann mir vorstellen, dass es einigen ziemlich auf die Nerven gehen könnte. Wertung: 7/10

Mit „Cut Off the Top“ kommt mein Favorit (das böse F-Wort 😛 ) auf diesem Album. Wer dieses Lied hört kann danach nur gute Laune haben. Dementsprechend auch ein Geheimfavorit für den Sommerhit des Jahres. Als ich das Lied das erste Mal gehört habe, dachte ich, dass es die falsche CD ist, da es ein total untypisches Lied für die Beatsteaks ist, aber vielleicht macht es gerade das zu einem besonderen Lied. Wertung: 10/10

Für „Bad Brain“ gilt ähnliches wie für „Sharp, Cool & Collected“, nur dass man bei dem Lied sogar noch eine Art Melodie heraushören kann. Ich hör das so gut wie nie, da ich auf Musik stehe, die man auch versteht 😉 Wertung: 3/10

Das ruhigste Lied ist „She Was Great“. Eine unglaubliche Stimme die Arnim Teutoburg-Weiß hat. Das Lied gehört, genauso wie „Cut Off the Top“, für mich zu den genialsten Liedern auf dem Album. Vielleicht sogar aus demselben Grund. Denn auch „She was Great“ ist absolut untypisches Lied für die Berliner Punkband. Wertung: 9/10

Ein ganz typisches Lied dagegen ist allerdings „Soljanka“. Da zeigen die Jungs nochmal alles was sie können. Geniale Gitarren, geiles Schlagzeug, eine klasse Stimme – Perfekt!! Auch der ruhige Mittelteil passt absolut zu dem Lied. Wertung: 10/10

Ähnliches gilt für „Hail to the Freaks“, allerdings ist es mir zu eintönig. Kaum Taktwechsel, Solos oder irgendwas in der Art vorhanden. Trotzdem ist das Lied es Wert gehört zu werden. Wertung: 6/10

Das Album endet genau wie es angefangen hat: Fetzig, Rockig, genial! Mit „e-g-o“ kriegt der Hörer noch einmal alles Auf die Ohren, was von den Beatsteaks erwarten kann. Ein gelungener Abschluss zu einem gelungenen Album. Wertung: 8/10

Gesamtwertung: 74/110

Zur CD selbst:

Die CD kommt in einer Papphülle und einem 14 seitigem Booklet zum Kunden. In dem Booklet sind, neben vielen Bildern, alle Songetexte abgedruckt.

Hier ein Bild von der CD:

Fazit:
Bis auf zwei Liedern ist es ein Perfektes Album. Es ist zwar nicht so rockig wie „Smack Smash“, allerding überzeugt es durch die Vielseitigkeit der Band.
Aus meiner Sicht: 100%ige Kaufempfehlung

21.April 2007 Posted by | Musik, Vogelsnest | 2 Kommentare

Platz 55 und trotzdem glücklich

Ich war gerade mal wieder in meinem „Statistikcenter“, um nach zusehen, wie der gestrige Tag in Sachen Klicks gelaufen ist und dabei fiel mir auf, dass 3 Besucher von „http://botd.wordpress.com/growing-blogs/“ kamen. Da es von wordpress kommt, hab ich mir gedacht „wow..das muss wichtig sein“ und hab mir das mal angeguckt. Und siehe da, ich bin unter den „100 am schnellsten wachsenden Blogs“ auf Platz 55. Natürlich kein Grund um in Ekstase zu verfallen, aber erwähnenswert finde ich es trotzdem.

Vielen Dank an alle Leser und hoffentlich bin ich bald auf Platz 1. 😛

PS: unter den Top-Beiträgen von gestern war der Killerspiel-Beitrag auf Platz 61.

Bei allen Platzierungen werden nur die Blogs von wordpress.com in die Statistik einbezogen.

20.April 2007 Posted by | Mein Blo(ck)g, Vogelsnest | 3 Kommentare

Hilfe!!! ER IST EIN KILLERSPIEL-SPIELER!!!

Eigentlich ist folgender Beitrag eher „Markus erklärt die Welt“-Typisch, aber ich wollte mich auch mal „austoben“. Nächstes Mal darfst du wieder.Also zum Thema:
Wie Urks schon befürchtet hat, kommt nach dem Amoklauf an der Technischen Universität in Blacksburg, wie nach eigentlich jedem Amoklauf an Schulen, die große Killerspiel-Debatte wieder auf den Tisch.

Auch ich lehne meinen Blogeintrag an die Aussage von Prof. Christian Pfeiffer:

„Ein Totalschutz ist nicht erreichbar. Wer töten will, wird es immer schaffen, an Waffen heranzukommen. Größere Sorge bereitet mir, dass sich vor allem männliche Jugendliche systematisch desensibilisieren durch Computerspiele, die solche Tötungsarien vorzeichnen. Die Mehrheit der jüngeren Amokläufer hat sich erst am Computer in Stimmung geschossen. Ich plädiere deshalb bei gewaltverherrlichenden Killerspielen für ein Werbe- und Verkaufsverbot. Für Spiele mit extremen Gewaltexzessen wie „Der Pate“, bei denen aggressives Töten mit Punkten belohnt wird, brauchen wir sogar ein strafrechtliches Verbot.“

Dem entnehme ich, dass seiner Meinung nach der Kampf um den Waffenrecht schon verloren ist und es, egal welches Gesetz verabschiedet wird, potentielle Amokläufer immer irgendwie schaffen an Waffen zu kommen. Vielleicht hat der nette Professor eine tolle Erfindung, die den Namen „Internet“ trägt, verpasst. Jeder 14 jährige weiß, wie man sich die neusten Spiele kostenlos (und natürlich illegal) aus dem Internet herunterladen kann. Dafür muss man nicht mal das Haus verlassen und damit viel viel bequemer.

Wenn das mit den „Verboten“ und der „Ausgrenzung“ von Killerspielen weitergeht, sehe ich schon die ersten „Killerspiele-Spieler-Abteile“ in Zügen oder „Nicht-Killerspiel-Spieler-Tische“ in Restaurants. Und wenn dann die kleinen Kinder fragen „Du Mama..warum sitzt der Junge da alleine??“ und die Mama antwortet „Pssst..das ist ein Killerspiel-Spieler und wenn du nicht aufisst, dann wirst du auch so einer!“, DANN hör ich auch auf damit!

Aber vorher: Nein Danke Herr Pfeiffer!!!

19.April 2007 Posted by | Die Welt des Internets, Vogelsnest | 6 Kommentare

Ich werd eine Woche alt :)

Man mag’s kaum glauben, aber mich, besser gesagt diesen Blog, gibt’s jetzt schon eine Woche. Eigentlich war ich mir gar nicht so sicher, ob die Idee mit dem Blog so super ist, aber mittlerweile ist das doch zu einer schönen Nebenbeschäftigung geworden. Ich hatte zwar nicht gedacht, dass es so viel Arbeit ist und so viel Zeit in Anspruch nimmt, aber was nimmt man nicht alles in Kauf. Schließlich will man ja sinnvolle und qualitativ hochwertige Artikel schreiben. Dafür haben wir ja auch genug Zeit auf der Arbeit. 😉

Auch wenn ich glaube, dass ich nur eine Hand voll Lesern habe, find ich meine Besucherzahlen schon recht beachtlich. In der ersten Woche lag der Schnitt bei ~80 Views/Tag. Der „beste“ Tag war Dienstag (115 Views), was nicht zuletzt am Interview von Schnitzel, dem Erfinder von BlogBrother liegen mag. Von ihm kommen (natürlich) auch die meisten Besucher.

Soviel zur Statistik. Jetzt geht’s ans Auspacken und Einrichten und gemütlich machen. 🙂 Ich werd in den nächsten Tagen meine About-Seite machen, da ihr der Meinung seid, dass ich UNBEDINGT sowas brauche. Danach wird rechts die „Linksammlung“ noch erweitert. Vielleicht werd ich dann ja auch noch irgendwo verlinkt ^^

Als letztes will ich noch anmerken, dass mein Blog 100%ig Werbefrei ist, im Gegensatz zu anderen Blogs, bei denen man von Werbung nur so erschlagen wird. Aber dafür gibt’s ja tolle Erweiterungen für Firefox, damit eben diese Werbung nicht angezeigt wird.

Auf dass die Leser nur so zu mir strömen. 😀

Wem der Artikel bekannt vor kommt, hat kein Déjà-vu, sondern sich gestern zwischen 17 und 19 uhr diese Seite angeguckt. Da stand der hier nämlich schon drin. Bis mir dann aufgefallen ist, dass die Woche erst Heute um ist.

19.April 2007 Posted by | Mein Blo(ck)g, Vogelsnest | 2 Kommentare

BlogBrother – Das Interview mit dem Macher!

Jeder der regelmäßig auf Blogs unterwegs ist, kommt an BlogBrother kaum noch vorbei. Da ich den Erfinder (Schnitzel) ganz gut kenne, hatte die Chance auf ein Exklusivinterview.
Wer nicht weiß wie Schnitzel aussieht:

Hier das Interview:
Wie bist du auf die Idee mit BlogBrother gekommen?

Das war an dem Abend als die aktuelle Staffel von Big Brother anfing. Das Behbie hatte grad den Fernseher angemacht und Jürgen Milski und Charlotte Karlinder grinsten aus dem Kasten. Da hatte ich die Idee, was denn wäre, wenn eine Comicfigur für 150 Tage eingesperrt werden würde.

Warum Louis? Gab’s ein Ausscheidungsverfahren? Wenn ja: Wie sah das aus?

Louis war eher ein Schnellschuss. Heute bereue ich es sogar ein wenig, dass ich mir über die Figur des Hauptdarstellers so wenig Gedanken gemacht habe, aber ich konnte ja nicht wissen, dass ich tatsächlich 70 Tage später noch BlogBrother zeichne. Eigentlich hatte ich das als kleinen Gag für ein paar Tage gedacht. Als ich dann aber gemerkt habe, dass sich tatsächlich Leute dafür interessieren und dass die Idee wirklich ziemlich gut ist (Eigenlob), hab ich die Kurve mit dem Aufhören irgendwie nicht mehr geschafft und bin mittlerweile auch ganz froh drüber. Übrigens mag ich den Namen Louis gar nicht so gerne. Das war eher ein Schnellschuss. Zum Glück bin ich Louis Kette mittlerweile losgeworden. Die war immer ein wenig blöd zu zeichnen und war oft im Weg.

Wie hat sich der Bekanntheitsgrad deines Blogs durch BlogBrother verändert?

Die Leute kommen jetzt von alleine, ich muss nicht mehr meine ganze ICQ-Liste mit den Links von meinen neuen Beiträgen zuspammen. Die genauen Zahlen lassen sich natürlich schwer ermitteln, da man so ein kleines Bloghäppchen wie BlogBrother gerne mal zwischendurch im Feedreader nascht und nicht gleich zu mir aufs Blog kommt. Mich freut auch immer wie viel Anteil die Leute an Louis nehmen – und dass es tatsächlich Leute gibt, die mich um acht Uhr anrufen/anschreiben und fragen ob die neue Folge bald mal kommt weil sie eigentlich noch was vor hatten.

Wie wird’s ausgehen?

Wenn ich das wüsste… Ich hab eigentlich keine Story im Hinterkopf. Die Geschichte ist ja an sich in mehrere kleine Teile aufgeteilt, die sich über ein paar Tage ziehen – wird aber auch von einem großen ganzen zusammengehalten. Manchmal hab ich bis ich anfange zu zeichnen gar keine Idee davon was heute passiert, und manchmal weiß ich schon ein paar Tage im Voraus wie das abläuft. Eins kann ich aber sagen: Kollege Stein als der große böse Gegenspieler wird zurückkommen und die Postbotin wird auch wieder auftauchen. Ich habe mich bis heute übrigens noch nicht mal festgelegt, an wen denn der Brief jetzt ist, den Louis geschrieben hat.

Was kommt nach BlogBrother? Wird’s eine 2. Staffel geben?

Ich kann noch nicht mal sagen ob ich Louis nach diesen 150 Tagen einfach so gehen lassen kann und diese Reihe überhaupt aufhört. Vielleicht gehen mir ja die Ideen aus für Louis. Ich hab gestern aber schon mal über eine andere Serie nachgedacht, die mit dem zu tun hat, was heute bei BlogBrother passiert. Ich hab auf jeden Fall vor Louis-T-Shirts bei Spreadshirt zu designen – erstmal natürlich für mich und dann natürlich auch für interessierte „Fans“.
Was ich mir – für den Fall einer zweiten Staffel – auf jeden Fall vorstellen könnte ist, dass ich danach mehrere Figuren im Panel habe und dass es ausnahmslos Blogger sind, die sich dort wieder finden. Also z.B. Stefan Niggemeier, Don Alphonso und Peter Turi, dazu noch Robert Basic und Spreeblick-Johnny. Das wär ne interessante Mischung. Das könnte man dann noch klassischer ans Original-Big Brother anlehnen, indem man die Blogleser dann entscheiden lässt, wer gehen soll. Aber dafür muss ich erst hauptberuflicher Blogger werden, damit ich genug Zeit dafür habe. An den Ideen mangelt es jedenfalls nicht.

Als letztes: Ein persönlicher Gruß an deine Leser:

Ich kenne ja leider nicht alle persönlich (Ihr müsst mehr kommentieren, Leute!) und ich will niemanden bevorzugen, aber ich möchte an dieser Stelle ganz besonders Donvanone grüßen der sich meist mehr Gedanken über Blog Brother macht als ich und auch immer die dicksten Patzer findet. Und Kollege Markus, der mich immer auf gute Ideen bringt. Haltet die Ohren steif, oder Munterhollen, wie wir Friesen sagen.

17.April 2007 Posted by | Die Welt des Internets, Mein Blo(ck)g, Vogelsnest | 5 Kommentare

4 Sauerländer in Friesland oder Reisekostenabrechnung für Fortgeschrittene

Langsam beginnt die heiße Phase der Urlaubsplanung. So auch bei vier Freunden aus dem sauerländischen Lüdenscheid. Nach stundenlangen Diskussionen fiel die Wahl auf die Nordsee. Da eine der vier beteiligten (Julia K.) einen gewissen Andreas V. (zufällig Chefautor dieses Blogs) recht gut kennt, fiel ihr die Entscheidung umso leichter.

Nicht ganz uneigennützig machte sie ihren Mitstreitern (Annika M., Daniel D. und Carsten W.) das kleine Örtchen Sande im Landkreis Friesland schmackhaft. Dass da außer das Twister , einen Billardschuppen und 3 Kneipen in Sande nichts los ist, muss man ja nicht jedem auf die Nase binden.

Ein günstiges Ferienhaus war schnell gefunden und für die geplante Urlaubszeit (4.06. – 11.06.) auch noch verfügbar. Da heißt es zuschlagen! Nachdem die Unterkunft in trockenen Tüchern war, stellte sich die „Fahr-Frage“. Da Annika M. das größte Auto hat (Zitat Julia K.: „Da steht irgendwas mit Rover drauf…“), gibt’s keine andere Wahl als mit ihrem zu fahren. Wenn vier Personen (davon zwei weiblich) in den Urlaub fahren, kommt ne ganze Menge Gepäck zusammen.

So jetzt zur Reisekostenabrechnung:

Die Unterkunft wird (natürlich) durch 4 geteilt. Die Benzinkosten für die Fahrt von Lüdenscheid nach Sande ebenfalls. Soweit so gut.

Aber jetzt kommt’s: Jede Fahrt die im Urlaub selbst gefahren wird, wird umgerechnet auf die Personen die mitfahren. Sollten also z.B. nur Annika und Daniel alleine irgendwo hinfahren, müssen nur die beiden die Kosten für die Fahrt tragen. Ebenso soll es mit den Lebensmitteln geregelt werden – nur der, der es auch isst/trinkt, muss zahlen.

Für mich stellt sich da eine Frage: Wird jetzt alles abgemessen, was jemand isst/trinkt? Ich stell mir das lustig vor, wenn man, bevor man die Butter aufs Brot schmieren darf, diese erstmal abwiegen muss. Dann wird ausgerechnet, wie viel das Stück Butter kostet und erst dann darf man schmieren.

Da die betroffenen Parteien noch in der heißen Verhandlungsphase sind, ist der Ausgang völlig offen. Ich werde euch, soweit wie möglich, auf dem neusten Stand halten.

17.April 2007 Posted by | Urlaubszeit, Vogelsnest | 1 Kommentar